Bundessiegerrennen 2007

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Whippets waren spitze!

Von Helmut Dietz

Das Bundessiegerrennen in Gelsenkirchen wurde bereits im Vorfeld als Weltmeister-Parade angesehen - zumindest von Leuten, die sich etwas auskennen.

 

Gleich sechs der neuen WM-Champs waren am Start. So mancher hat seine Sonderstellung bestätigt, so mancher Champ fand beim BSR seinen Meister - seinen Deutschen Meister - wenn man das BSR als so etwas wie die DM der Windhunde sieht.

 

Und das gegen eine blutjunge Halbschwester, die aus dem Startkasten schoss, dass selbst dem sonst nicht auf den Mund gefallenen badischen Züchter die Spucke weg blieb. Und gegen einen wieder super aufgelegten "Zornickel", der bzw. die dieses Mal ohne "Ballast" vor allem im 2. Vorlauf auftrumpfte, als sie eine Bestzeit vorlegte. Danach musste sich "Carla" mächtig strecken, um dann doch 7 Hunderstel besser zu sein. Bahnrekord - logisch!
 
Außerdem war die Siebtplatzierte der WM am Start und weitere schnelle Mädels, die den Jungs zeigten, wo die Whippet-Super-Klasse zu Hause ist. Und an deren Spitze eben die Hündin aus der "Spaßmeute".

Herzlichen Glückwunsch! Und wie sagte doch auf dem Parkplatz eine Kennerin zu Dunja Baensch, der Besitzerin der schnellsten Whippet-Hündin: "Vielen Dank für die spannenden Rennen!"

Da können wir uns nur anschließen ...!

Vielleicht nicht ganz auf dem hohen Niveau, allerdings zahlenmäßig ebenfalls saustark vertreten waren die Jungs bei den Whippets. Der "Graf" ließ die Sau raus und zeigte zumindest in den Vorläufen seine Klasse. Ins Finale ging er unter rot und wurde immerhin Vierter von 22 Gemeldeten. Vor ihm der Prinz, einer vom Brunckland (gleich zwei waren im Finale) und der Sieger, den man " ... iesiepiesie ..." nennt. Oder auf deutsch "Eezepeeze. Nachname übrigens wie der Graf ... vom rauhen Meer.

Unter den Whippets gibt es auch welche, denen der internationale Ruhm verwehrt bleibt. Die etwas größeren Hunde der so genannten nationalen Klasse. Vor allem bei den Jungs darunter gibt es Hunde, deren Namen seit langem für Qualität bürgen oder aufstrebende Stars darstellen.
 

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Machen wir es kurz: Die "Bewährten" haben sich durchgesetzt, die "Jungen" müssen sich noch etwas gedulden. Indiana Jones ein Name der durch die Windhundwelt hallt oder "Belchito" - nicht minder wohl klingend - waren die Namen, die man schon fast von der Favoritenlisten bei den "Nationalen" genommen hätte. "Angelo" muss sich noch ein Jährchen gedulden. Und "Kingmambo" hat sich verletzt - wenn wir richtig gehört haben - und wurde zurückgezogen.
   
Aber nicht nur die Platzierung, auch die gelaufene Zeit lassen Indiana Jones als etwas ganz Besonderes erscheinen. Wenn wir richtig gezählt haben, war es das VIERTE Mal, dass der "aus guter Familie" kommende Athlet das Bundesjugendrennen gewonnen hat. Und das im fortgeschrittenen Alter. "Jetzt ist aber Schluß!" sagt der Hunde - Führer, fügt allerdings noch hinzu. "Wer weiß, ich bin manchmal ziemlich spontan ...!"

Sei es wie es will, wir kennen den "Indiana" und haben ihm den Triumph gegönnt. Immerhin hat der Jüngling aus dem badischen die Kurszstrecke gewonnen. Und "Angelo" ist in seiner ersten Saison, da kann man auch einmal Dritter werden.

Und Greys waren auch einige da - auf der Grasbahn ...

Der Earl wurde Zweiter und Xakro hat sich den Titel geholt. Xakor ist übrigens ein Bruder von Xerxes, dem neuen Weltmeister. Reiner Zufall - wetten ...?!

Bei den grauen Mädchen hat sich auch eine aus einem "Märchenland" durchgesetzt. Wilhelmine und die hat auch ziemlich bekannte Geschwister, z.b. den allseits bekannten "Windsor" aus Zwenkau, Derby 2006-Sieger und vor einigen Tagen WM-Finalist in Sachsenheim. Zufall ...

Mit den Whippets und den Greys haben wir über etwas mehr als die Hälfte der gemeldeten Hunde berichtet. Auch ein Grund, warum wir diese Renner etwas "bevorzugen".
 

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Einige Fotos von den Finalen:  
 
 
   
Einige Fotos von den Siegern:
 
 

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... manche sagen, wir würden Salukis vernachlässigen ... Zwei besonders hübsche Pärchen ... wurden Bundesrennsieger. Herzlichen Glückwunsch! Und als wir den Hasenzieher fragten, ob er für dieses eine Foto sich einmal einige Meter nach links bewegen würde, hat er das innerhhalb von wenigen Momenten getan. Danke!  
 
   
... immer eine Attraktion: Pharaoh Hounds aus Groß-Ziethen. Wir freuen uns immer, wenn wir diese Hunde sehen.  
 

... und als sich das Organisationskomitee von der WHZ verabschiedete, dachten wir noch lange auf der Heimfahrt darüber nach, warum wir immer wieder von den "Alten" im DWZRV reden hören. Die sind doch im Schnitt nicht älter als unsere junge Nationalelf - oder ...?!
"Habt Ihr klasse gemacht!"

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